Aktuelle Artikel
Der Alltagswahnsinn
Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich viel Wert auf etwas lege, das man gemeinhin als gesunden Menschenverstand bezeichnet und ich für meinen regulären Beruf etwas besitze, was ich gerne als Systemverständnis tituliere. Beides wird dieser Tage schwer auf die Probe gestellt, bei den Entwicklungen der Ereignisse in der Ukraine stelle ich fest, dass meine dafür zuständigen Synapsen permanent Alarmmeldungen auswerfen. Das geht mit Sicherheit nicht nur mir so, für viele wird jetzt ihr überkommenes Weltbild auf den Kopf gestellt, alles muss neu bewertet werden. Meine Methode ist schon immer gewesen, um die Gedanken wieder in Ordnung zu bringen, muss man diese niederzuschreiben.Gehen wir einfach nochmal, sagen wir zwei Wochen zurück: Wie alle war ich damit beschäftigt Viren aus dem Weg zu gehen, hatte eine jahrzehntealte Skepsis gegenüber der Nato, in so manchem Moment konnte ich sogar Verständnis für Putins Positionen entwickeln, sah den Klimawandel als die größte Herausforderung für […]
Artikel generell
Silvester 2043
KOLUMNE Jörg Munzinger schreibt in seiner Kolumne „#urbnhafencity“ überseine Eindrücke und Beobachtungen in der HafenCity. Seine Leidenschaft sind Immobilien, Architektur und Städtebau. Er wohnt in der HafenCity. Eine Insel, die besiedelt werden möchte. So lässt sich das Experiment HafenCity auch heute noch beschreiben. Wer hier her zieht, tut dies in dem Glauben, dass der Stadtteil einmal gut werden wird. Menschen werden kommen und gehen, andere werden bleiben. Erst wenn die Insel Hafencity vollständig besiedelt ist, kann das Quartier organisch wachsen und sich entwickeln. Wer 2018 die Frage stellt„Wie sieht die HafenCity in 25 Jahren aus?“ kann vielfältige Antworten erwarten. Erste […]
Warum wir Stiftungen brauchen und was in der HafenCity noch fehlt
Christoph Lieben-Seutter und Peter Tamm im Gespräch bei Esche Schümann Commichau Hamburg ist Deutschlands Stiftungshauptstadt. Stiften hat in der Hansestadt nicht nur eine lange Tradition, sondern laut Bundesverband Deutscher Stiftungen verzeichnet die Stadt auch die höchste Stiftungsdichte im Vergleich der Bundesländer. Ob in Kultur, Wissenschaft oder Denkmalpflege, im Gesundheitswesen, im Umweltschutz oder im Bildungswesen, mehr als 1400 Stiftungen haben ihren Sitz in Hamburg. Insgesamt steht ihnen nach Angaben der Justizbehörde, die zuständig ist für die Aufsicht über die Stiftungen, ein Vermögen von geschätzt 9,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Viel Geld, mit denen die Stifter viel bewegen. HafenCity, zehn Uhr morgens. […]
Immer Ärger mit Peking
Wenn der mögliche Störfall zu einem ernsten Hindernis wird Wenn die Gerüchte stimmen, dann gibt es aktuell lange Gesichter im Hansahafen und am Bremer Kai: Die Peking – und mit ihr das deutsche Hafenmuseum – soll nicht gegenüber der Elbphilharmonie vor Anker gehen, sondern auf der Spitze des Schuhmacherwerders auf dem Kleinen Grasbrook. Der Grund soll ein negatives Gutachten zur Nähe des Hamburger Hafenmuseums zu sogenannten Störfallbetrieben sein. Der Afrikahöft, neben den Schuppen 52, läge zu nahe an zwei Raffinerien. Für das Hamburger Hafenmuseum – nicht zu verwechseln mit dem deutschen Hafenmuseum – am Bremer Kai und den dortigen Schiffen […]
Helmut-Schmidt-Studierendenhaus
Wohnanlage hat an der Kobestraße eröffnet. Anfang November hat das Helmut-Schmidt-Studierendenhaus in der Kobestraße seine offizielle Eröffnung gefeiert. Es ist die neuste von 25 Wohnanlagen, die das Studierendenwerk Hamburg in der Hansestadt betreibt. 128 Studierende haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft zur HafenCity Universität und zum Lohsepark ein Zuhause gefunden. Sie konnten sich ab August diesen Jahres um ein 1-Zimmer-Appartment mit Pantry-Küche und eigenem Dusch-Bad oder einen Wohngemeinschaftsplatz bewerben. Ein hauseigener Bar-Raum im Erdgeschoss, der von den Bewohnern selbst betrieben wird, eine großzügige Dachterrasse und ein Kraft- und Fitnessraum stehen für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Im Tiefgeschoss gibt es eine Fahrradgarage und […]
Michael Baden
Erste Hochwasser an Marco-Polo-Terrassen
Erste Hochwasser an den neugestalteten Marco-Polo-Terrassen Ähnliche Beiträge: Rummel, Rummel – Mors, Mors Eröffnung der Marco-Polo-Terrassen und des Vasco-Da-Gama-Platzes Segen für das neue Jahr – und Hilfe für Kinder in Not Kulturfest Tag der deutschen Einheit? Elbjazz Preview auf den Marco-Polo-Terrassen Erstes Herbst-Hochwasser und Sturmwarnung Der Countdown zum Veranstaltungsmarathon läuft Ein Schiff wird kommen
Steckerfertig
Editorial Der Dieselskandal rüttelt die deutsche automobile Gesellschaft ordentlich auf, er zieht Veränderungen nach sich, die die Zusammensetzung des städtischen Verkehrs disruptiv und schnell verändern werden und schon verändern. Ich erlebe es selbst: Seit diesem Sommer sorgt ein Plugin-Hybrid für halbwegs ökologische Fortbewegung innerhalb der Stadt. Der Familienrat hatte entschieden, wenn schon Auto, dann bitte mit elektrischer Komponente. Reichweitenprobleme sprachen noch gegen eine rein elektrische Lösung, aber ein bisschen Elektro war dann auch konsensfähig. Als wir letztes Jahr diese Entscheidung trafen, waren die Parkplätze an den Ladesäulen meist verwaist oder von konventionellen Autos zugeparkt, doch wie schnell kann sich eine […]
Willkommen am Vasco-Da-Gama-Platz
Der Vasco-Da-Gama-Platz am Kaiserkai zwischen den Baufeldern des DallmannCarree und dem Baufeld der Hamburger Baugenossenschaften ist der kleinste der drei Plätze des ersten Bauabschnittes der Hafencity. Als Teil der freien Sichtachse zwischen Innenstadt und Strandkai sorgt der Platz für eine Auflockerung der engen Bebauung des Kaiserkais. In der Planung ist ein Cafe in der darunterliegenden Promenade sowie Restaurants im Sockel des Dalmanncarres. Die Promenade des Grasbrookhafens ist über eine geschwungene Rampe sowie über Treppen erreichbar. Ein Basketballfeld soll für Erhöhung des Freizeitwertes sorgen ( Na, mal sehen was das wird ) Wer war Vasco-Da-Gama ? Dom Vasco da Gama, Graf […]
Verpackungskünstler
Editorial Am Anfang eines neuen Jahres startet man ja häufig mit guten Vorsätzen – Studien sagen sogar, dass diese Tradition das psychische Wohlbefinden fördert. In Zeiten heran nahender Katastrophen wie dem Klimawandel und verschmutzter Meere, kommen einem dabei Vorsätze, wie sich gesund zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören, ziemlich banal vor. Doch was kann man als Otto Normalverbraucher schon tun, wenn es nicht mal die internationale Weltpolitik schafft – wie kürzlich bei der Klimakonferenz zu sehen – sich irgendwelche Ziele zu setzen? Man kann es, denn der Wandel fängt im Kleinen an: Nehmen wir zum Beispiel das Thema Verpackungen. […]